Stark in der Region

Neue Geschäftsführung bei der EWG

Neuer Wind in der Führungsetage: Die EWG Werther begrüßt den neuen Geschäftsführer Thomas Monkenbusch.

Thomas Monkenbusch (l.) übernimmt die Geschäftsführung der EWG von Volker Nau. (Foto – SARAH JONEK Fotografie)

Nach 23 Jahren übergibt Volker Nau die Geschäftsführung der EWG Werther an Thomas Monkenbusch. Gemeinsam mit Rainer Demoliner will er auch künftig Lösungen für die Menschen vor Ort finden. 

Verschiedene Wege in der Energiebranche gegangen

Ihre beruflichen Wege nahmen in der Folge unterschiedliche Wendungen, und doch kreuzten sie sich regelmäßig. Volker Nau spezialisierte sich auf Energiebeschaffung und -handel – heute bearbeitet er vor allem strategische Fragen und energiewirtschaftliche Grundsatzthemen im Geschäftsbereich Energiewirtschaft. Thomas Monkenbusch entdeckte schon früh seine Leidenschaft für den Vertrieb und betreut bis heute verschiedene Kundengruppen mit Engagement und Herz.

 

Wer ist Thomas Monkenbusch?

Der 56-Jährige übernimmt die Geschäftsführung der EWG Werther. Sein Herz schlägt für die Region und den Vertrieb. Ihm ist es wichtig, flexibel zu bleiben und auf Veränderungen schnell zu reagieren. Damit ihm das gelingt, ist er in seiner Freizeit gern mit dem Mountainbike im Teutoburger Wald unterwegs oder kümmert sich mit seiner Partnerin um deren Pferd.

„Die EWG soll auch weiterhin ein wirtschaftlich solides Unternehmen bleiben.“

Thomas Monkenbusch, Geschäftsführer EWG Werther

Verantwortung von Anfang an

Parallel zu seinen Aufgaben bei den Stadtwerken Bielefeld übernahm Volker Nau 2003 die Geschäftsführung der EWG Werther, die 1999 als gemeinschaftliches Unternehmen der Stadt Werther und der Stadtwerke Bielefeld gegründet wurde. Die Stadtwerke Bielefeld sind über einen Betriebsführungsvertrag eng mit der EWG verbunden. Die Doppelrolle – Angestellter auf der einen und Geschäftsführer auf der anderen Seite –, wie funktioniert das im Alltag?

„Die Zeit um die Jahrtausendwende bot uns viele neue Entwicklungen. Hinzu kam: Thomas Monkenbusch und ich haben sehr schnell Führungsaufgaben übernommen. Wir konnten gestalten, Verantwortung übernehmen und Neues auf den Weg bringen. Dieses freie Gestalten und unternehmerische Denken haben mich geprägt. Außerdem ließ sich das wunderbar mit den Aufgaben eines Geschäftsführers der EWG vereinen“, sagt Volker Nau.

Jetzt übernimmt Thomas Monkenbusch diese Verantwortung – mit frischen Ideen und einem klaren Bekenntnis zur Region.

Verwurzelt in der Region

„Mein Antrieb war immer, für die Menschen in Werther und Borgholzhausen da zu sein, ihnen wirtschaftliche Lösungen anzubieten, die für mehr Lebensqualität sorgen“, blickt Volker Nau zurück. Ihm ist es gelungen, die EWG in kleinen Schritten zu entwickeln: Ein Kundenbüro in Werther, der Einstieg in den Gasvertrieb für Werther und Borgholzhausen sowie der Ausbau der Versorgungssicherheit durch den Rückbau der Freileitungen und damit auch eine Stärkung des Stromnetzes für die Aufgaben der Zukunft sind wesentliche Beispiele.

Daran möchte Thomas Monkenbusch anknüpfen. „Aus Werther – für Werther: Dieser lokale Gedanke ist für mich zentral. Wir wollen Energieversorgung weiterhin nahbar, zuver­lässig, zukunftsfähig, noch komfortabler und nachhaltiger gestalten. Zum Beispiel in Form neuer Produkte – und natürlich führen wir den Rückbau der Freileitungen fort.“ Seine Verbundenheit zur Region ist persönlich geprägt. „Ich bin gebürtiger Ostwestfale, und mich für meine Heimat einzusetzen, ist selbstverständlich.“

Gemeinsamkeit: der Natur verbunden

Thomas Monkenbusch und Volker Nau teilen eine weitere Leidenschaft: die Natur. „Ich mache gern den Teutoburger Wald mit dem Mountainbike unsicher und bin ein Genussfahrer. Das gilt für Steigungen wie für Abfahrten. Ich genieße die gute Luft, die Stille, die Umgebung, die Natur. Hier kann ich richtig abschalten und meine Gedanken neu ordnen“, sagt Monkenbusch. Volker Nau haben es natürliche Materialien angetan. „Anfang des Jahres habe ich von Bekannten zwei Stämme türkischen Haselbaum bekommen. Eine Rarität in unserer Region. Die kommen demnächst auf meine Drechselbank und dann werden daraus Schalen, Frühstücksbrettchen oder andere schöne Gegenstände für den Haushalt“, freut sich Volker Nau.

Geschäftsführerwechsel mit Weitblick

Nun steht die Geschäftsübergabe an. Unterstützt wird Thomas Monkenbusch dabei von Rainer Demoliner von der Stadt Werther, der weiterhin als zweiter Geschäftsführer an Bord bleibt. Gemeinsam verfolgen die drei Männer eine Vision: Verantwortung für die Region zu übernehmen und die Energiezukunft vor Ort aktiv zu gestalten.



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